Beiträge von P3-Freund

    Hallo,


    es ist ja nun schon einige Zeit vergangen und ich verfüge nun über genauere Informationen zu den Fertigungszahlen.

    Nach den Recherchen des IFA-Vereins Ludwigsfelde wurden 3682 P3 offiziell hergestellt. Die Produktion endete im September 1965 mit dem 1007-ten P3 aus 1965.

    Auf der Homepage P3-Freunde könnt ihr das entsprechende Foto aus Ludwigfelde einsehen. Auch habe ich eine Datenbank eingerichtet, in der die bekannten Fahrzeuge und Rahmen erfasst werden. Es gibt Brüche in den Nummern, so dass es z.B. die Nummer P3-04040 gibt.

    Es wurden 5 Versuchsmuster, beginnend 1959 gefertigt. 1960 wurden 10 Fahrzeuge an die NVA zum Test übergeben.

    1961 folgte dann eine Vorserie von 50 Fahrzeugen. Sie hatten nach meinen Recherchen Rahmennummern P3-00200 bis P3-00249. Das Schnittmodell von Rene`hat die Rahmennummer P3-00204, stammt also aus dem Jahr 1961 mit der alten Motorhaube.

    Im Jahr 1962 begann dann die Serienfertigung, dann schon mit der Aligator-Motorhaube. Im Jahr 1962 wurde die Produktion dann nach Ludwigsfelde verlegt.

    Die erste Rahmennummer in Ludwigsfelde soll die P3-00900 gewesen sein.


    Gruß Peter

    Hallo Danny,


    die Schienen sind für die Aufnahme einer Krankentrage gedacht. Dazu wurde die Rückenlehne des Beifahrersitzes abgebaut, eine zweite Schiene seitlich angesetzt, die Schiene nach vorne ausgeklappt und die rechte hintere Tür (über dem Rücklicht) rausgeklappt. So konnte man die Trage einschieben.
    Am Fahrersitz hinten sind Ösen zur Aufnahme des Einsteckfensters der Hecktür. Die Halterung zwischen linkem Radkasten und Fahrersitz hatte den Entgiftungssatz aufzunehmen.


    Gruß
    Peter

    Hallo Danny,


    ich habe meinen P3 vom Multicar auf Original zurück gebaut, da ich das Original haben wollte.
    Motoren kann man noch bekommen, es gibt noch mehr, als man glaubt. Es klingt auch einfach besser!!! In Thüringen hat Sven einen seiner P3 auf einen DB-Diesel umgebaut, läuft super!
    Beim Multicar musst du die Ölweanne umbauen und eine zweite Ölpumpe einbauen, damit es funktioniert.
    Achsmanschetten gab es bei Rene seifert im Harz. Er hatte sie nachfertigen lassen. Leider ist er unter der mir bekannten Homepage nicht mehr erreichbar gewesen.


    Gruß
    Peter

    Hallo,


    ich habe in den vergangenen Jahren einige Fahrzeuge neu lackiert und anfangs einige ärgerliche Fehler gemacht.


    1. je matter die Farbe, desto wasserdurchlässiger ist sie,
    2. RAL 6003 ist bei guter Farbe ziemlich teuer, da Sonderfarbe,
    3. Entrosten mit der Flex-Drahtbürste verschmiert die Poren, macht das Metall zu glatt, so dass der lack nicht ordentlich haften kann.


    Meine Erfahrungen haben mich zu folgender Arbeitsweise gebracht:


    1. Behandlung mit Sandstrahlanlage oder Sandpapier,
    2. Vorbehandlung der schlecht zu erreichenden Stellen mit Owatrolöl (Kriechöl, welches nach 24 h flexibel aushärtet und über lackiert werden
    kann),
    3. Brantho Korrux 3in1 als Basislack in Hell, dann Froschgrün "von der Stange" als erste Schichten, RAL 6003 als letzte Farbschicht, was den
    Vorteil hat, dass man genau die Deckung der unterschiedlichen Schichten erkennen kann und Geld spart. Dieser Lack ist glänzend!
    4. Deckschicht mit Klarlack Matt als Abschluss. Nicht Klarlack Stumpfmatt nehmen, das wird zu matt und ist nicht konstant in der Optik, wie ich
    erfahren musste. Ich habe auch das Mischen von Klarlack und RAL 6003 versucht, geht auch, sollte man aber vorher ausprobieren und daran
    denken, dass man dann auch für das ganze Fahrzeug die gleiche Mischung vorbereitet.
    Beim matten Klarlack ist es wirklich außerordentlich wichtig, dass man ihn lange genug aufmischt, da sonst die matten Schwebeteilchen
    ungleich verteilt sind und man unterschiedliche Schattierungen verursacht, was unnötigen Stress erzeugt!!! Nehmt ne Bohrmaschine mit Kwirl.


    Gruß
    Peter

    Hallo Rene'


    von den 200-ern habe ich zwei Fahrgestelle, eines hat noch die Halterung für den Luftfilterschlauch neben dem Kühler.
    Die Serienfertigung muss schon unter den Eintausendern begonnen haben, da ich mehrere Nummern um die 600 getroffen habe.
    Das sollte dann wohl das Baujahr um 1962 gewesen sein.
    An meiner Homepage muss ich noch kräftig basteln, es ist nicht mit ner Stunde getan und ob ich die alten Einträge noch wieder aktivieren kann ist noch offen.


    Gruß
    Peter

    Hallo,


    auch unser viertes Treffen in MV nähe Schwerin ist nun wieder Geschichte.
    Erstmals waren 10 P3 ein P2M und 3 G5 beim Treffen. Weiterhin waren auch P3-Freunde dabei, die noch ohne eigenen P3 angereist sind.
    Bei den G5 waren ein tanker, eine Pritsche und auch erstmals ein Koffer dabei.
    Unsere G5-er haben bei den Manövern mit dem Spill und den Abschleppaktionen kräftig für Stimmung gesorgt.
    Leider bekomme ich hier keine Videos eingestellt. Auf meiner Homepage bin ich dabei.
    Ein paar Bilder bekomme ich hier hin!!!


    Gruß Peter

    Geheim ist das nicht und auch nicht mein Part.
    Ich habe mich nur bereit erklärt eine Info weiter zu geben, damit auch Interessenten dieses Forums Kenntnis erhalten.
    Im oben benannten Forum war zum Zeitpunkt meiner Info nur der Termin klar, aber die Diskussion über den Ort noch im Gange.
    So ist das manchmal auch ohne bösen Hintergrund!

    Hallo,


    gute Besserung wünsche ich dir!!! Alles Andere bekommen wir dann schon hin.
    Ich wohne ja gleich um die Ecke.
    wenn du bis Mai wieder fit bist bist du herzlich zu unserm P3-Treffen eingeladen.
    Ich könnte dich "standesgemäß" mit meinem P3 abholen, auch wenn es nur zu einer kurzen Visite ist.


    Gruß


    Peter

    Hallo,


    auch in 2013 soll es wieder ein P3/P2M/G5-Treffen in MV geben.
    Wir machen es auf Wunsch unserer südlichen Freunde (An-Abreise) unmittelbar nach Himmelfahrt.
    Das Treffen ist ausschließlich für diese Fahrzeugtypen ausgeworfen, da wir das Treffen "klein und fein" halten wollen. Wir mieten dazu ein entsprechendes abgeschlossenes Gelände für die Veranstaltung an.
    Begeisterte dieser Fahrzeuge (auch ohne eigenes Kfz) sind willkommen.
    Vorherige Anmeldung ist erwünscht.
    Nähere Infos erhaltet ihr unter www.p3-freunde-mv.de.


    Gruß


    Peter


    Termin vom 10.5.2013 - 12.5.2013

    Am letzten Wochenende hatten wir unser P3-Treffen in MV unter Beteiligung Lkw G5. Die Vorbereitung kostete schon Kraft. Wenn es dann klappt wird man ja auch wieder entschädigt! Es war ein schönes WE in geselliger Runde. Wir hatten absichtlich nur unsere P3/P2M und G5 für das Treffen zugelassen, um den Kreis überschaubar zu halten. Es sollte ja auch um die Technik dieser Fahrzeuge gehen. Ein reger Erfahrungsaustausch fand dann auch in einem sehr freundschaftlichem Klima statt. Erstmalig waren auch P3-Fahrer aus Thüringen und ein P3-Besitzer aus Brandenburg mit dabei. Die Bildergalerie habe ich auf meiner Homepage eingestellt. Hier nur einige Bilder für den Eindruck. Gruß Peter

    Dateien

    • gruppe02.jpg

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    • g5-4.jpg

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    • hang6.jpg

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    Auszug aus der Mail:


    Hallol,
    Vielen Dank, dass Sie sich die Mühe gemacht haben überhaupt zu antworten -ich weiß, dass die Angaben sehr dürftig sind.


    Übernommen habe ich den P3 in Plauen (Vogtland) im ehem. Grenzregiment 10 im Herbst 1971 und bin damit KS (Kontrollstreife) und Kurier gefahren. 1972 wurde der P3 (mit Fahrer) zusammen mit einem weiteren P3 (Fahrer Gefr. F.) nach Treffurt an der Werra versetzt. An diese Fahrt kann ich mich noch gut erinnern, weil der Zylinderkopf defekt war und aus dem Auspuff ständig Wasser herauskam. Jede Gelegenheit , alle Behälter mit Wasser zu füllen, haben wir auf dieser Fahrt benutzt. So fuhr ich direkt nach Mühlhausen , wo der P3 einen neuen Zylinderkopf bekam. Danach wurde der P3 bis zu meiner Entlassung in Treffurt (Werra) eingesetzt. Mehr weiß ich nicht mehr über das Fahrzeug.


    Ich wünsche Ihnen und Ihren Mitstreitern jedenfalls alles Gute und schöne Zeiten mit Ihrem Hobby!!


    mfG
    Bernd S.

    Hallo,


    Gerne würde ich weiter helfen, doch die Informationen sind zu dürftig.
    Ich arbeite bereits an einer Übersicht über noch vorhandene P3. Dabei bilden
    die Rahmennummern jedoch die
    Grundlage. Das NVA-Kennzeichen hilft nicht viel, da die meisten P3 bereits
    zu DDR-Zeiten ausgemustert und
    über den Bereich Materialreserven verkauft wurden.
    Um was für einen P3 handelte es sich und wo war sein Standort?
    Wir könnten die Anfrage auch auf meiner neuen Homepage in dem noch zu
    errichtenden Forum als Anfrage
    Platzieren.



    Viele Grüße


    Peter