| 04.09.2010 11.31 | Administrator | Kühler löten möglich? |
Hallo, weiß jemand, ob es möglich ist den Kühler vom UAZ zu löten? Die betroffene Stelle ist die obere Wasserleiste, dort wo diese aufgesetzt ist auf den Kühler. Es gibt dort eine Undichtigkeit genau an der Aufsetzstelle, ist ein kleiner Spalt.
Gibt es eventuell noch eine andere Möglichkeit der Reparatur, wie kleben o. ä. ? |
| 04.09.2010 21.53 | P3-Freund | |
Hallo Renato,
ich hatte bei meinen Kühlern P3 auch ein Fragezeichen und bin zu einem kleinen Kühlerbauer zum Drucktest gefahren.
Einen hat er mir löten können und für den anderen Kühler musste er das "Todesurteil" erteilen, da er den Drucktest nicht bestanden hatte. Die Alternative war, ein neues Gewebe einzulöten, wobei das Material alleine schon ca. 500 € gekostet hätte.
Er sagte mir, dass die Gewebe (beim P3) aus Metall sind und nur das Gehäuse/ der Rahmen aus Messing, so dass sie bei langer Lagerung von innen durchrosten.
Es soll besser sein, sie gefüllt bzw. geschlossen zu lagern. Wer macht/weiss das schon?
Ich würde dir empfehlen einen Fachmann anzusteuern.
Der Drucktest und das Löten hatte mich gerade mal 30€ gekostet und das war die Sache wert.
Gruß
Peter |
| 05.09.2010 19.04 | elstertal | |
Hallo Renato,
ich hatte ebenfalls einen undichten Kühler beim UAZ. Undicht war die Löhtstelle zwischen Wärmetauscher und oberem Wasserkasten (vorn rechts in Fahrtrichtung gesehen). Habe es zuerst mit Epoxidharz versucht. Sah gut aus bis es warm wurde ... Die Kühlflüssigkeit ist einfach unten drunter durch. Danach zum Löten geschafft. Hat funktioniert und ist seit einem Jahr dicht! Ich war mit 35 € dabei. Hätte aber gleich noch den Wassehahn unten mit machen lassen sollen.
Also (Weich)-löten geht da sowohl Wasserkasten als auch Wärmetauscher aus Messing sind und nicht vergammeln.
MFG
elstertal |
| 05.09.2010 19.55 | Russe 469 | |
Hallo,
stimmt, den Kühler vom UAZ kann man löten. Habe ich selber schon gemacht, bei mir war der Einfüllstutzen undicht.
herzlichst
Hagen |
| 05.09.2010 23.08 | Administrator | |
Ich habe den Kühler erst mal notdürftig mit Silikon abgedichtet, bis jetzt hält es, werde demnächst den Kühler ausbauen und an der besagten Stelle blank machen und dann mal sehen ob ich es selber zugelötet bekomme.Ist ja nur eine Naht und müsste eigentlich klappen. |
| 06.09.2010 07.25 | P3-Freund | |
Hallo,
wenn du sicher gehen willst, solltest du den Kühler abdrücken lassen. Dann wird klar, wo er eventuell noch eine Schwachstelle hat. Besser jetzt, als auf einer Tour!
Gruß
Peter |
| 06.09.2010 09.07 | Administrator | |
Original von P3-Freund
Hallo,
wenn du sicher gehen willst, solltest du den Kühler abdrücken lassen. Dann wird klar, wo er eventuell noch eine Schwachstelle hat. Besser jetzt, als auf einer Tour!
Gruß
Peter
Du hast Recht, kann ich ja auch selber abdrücken mit 1 bar. :good: |
| 06.09.2010 21.18 | Matze | |
Hallo Renato,
wenn der Kühler und der Wasserkasten aus Messing sind kannst du das Teil weichlöten. Die besagte Stelle richtig reinigen und Lötwasser verwenden. Wenn die Stelle schon etwas angegangen ist solltest du mit etwas Salzsäure zum säubern ganz gut klarkommen. Natürlich weichlöten mit Flamme . Also Atze und Sauerstoff und eine schöne weiche Flamme und dann sollte der Kühler wieder dicht sein. Aber trotzdem vorsicht mit der Flamme nicht das dir das Material bei zu heiß durchfällt.
Gruß Matze |
| 07.09.2010 14.58 | Quecke2 | |
Ich habe meinem vomUral auch gelötet. An fast jeder Sicke war das Messing brüchig. Nen kühler löten ist keine Hexerei für jemand der bissel Handwerklich begabt ist. Ich habe erstmal an nem Schrottkühler geübt :gut: |
| 07.09.2010 15.41 | jeepwilli | |
Normaler Propanbrenner ist für einen ungeübten besser, vorher mal anwärmen alles schön sauber machen (ist wichtig) dann Lötwasser oder Paste, es gibt Paste schon mit Lötzinn, das ist das beste. |
| 07.09.2010 22.09 | Matze | |
eeeeeeehhhhh, Willy, hört man von dir auch mal wieder was? Dessau ist nach wie vor schön wie eh und je. Ich gebe dir recht mit der Zinnpaste. Die haben wir zu DDR-Zeit im Karosseriebau zum Vorverzinnen verwendet und nannte sich "Lötzinien" und sah aus wie Ventileinschleifpaste. Grundfläche metallisch blank machen ,ganz wichtig "fettfrei" machen - Paste aufpinseln und mit der Flamme erwärmen bis es bräunlich wird und dann sofort mit einem Putzlappen runterwischen (also das braune) und schon siehst du die verzinnte Fläche blinken. Sehr gute Grundlage zum verzinnen. Der Rest ist dann eigendlich auch für einen Leihen pille palle.
Viele Grüße aus Dessau
Matze |
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