Panzerhaubitze K9

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  • Panzerhaubitze K9

    Panzerhaubitze K9

    Südkorea; Entwicklung ab 1989; Serienfertigung ab 1999

    Eingesetzt in Südkorea; Türkei

    Die K9 wurde von Samsung seit 1989 entwickelt. Der erste Prototyp war 1996 fertiggestellt worden und am 22.12.1989 unterschrieben die Regierung von Südkorea und der Hersteller Samsung Aerospace Industries (SAI) einen Liefervertrag über 300 Panzerhaubitzen dieses Typs. Die ersten Modelle wurden 1999 an des südkoreanische Heer geliefert.

    Die Panzerhaubitze besitzt ein Stützrollenlaufwerk, welches je Seite aus sechs Laufrollenpaaren und drei Stützrollen besteht. Der Antriebszahnkranz befindet sich vorn und das Leitrad hinten. Das Fahrwerk ist hydropneumatisch ausgelegt und kann dadurch sehr gut an das jeweilige Gelände angepasst werden. Die Wanne besteht aus geschweißten Panzerstahl, welcher Schutz vor 14,5mm Geschossen und 155mm Granatsplitter bietet. Angetrieben wird das Fahrzeug von einem 8 Zylinder Dieselmotor der Firma MTU. Er ist mit einem automatischen Getriebe ATDX1100-5A3 in der Front des Fahrzeuges eingebaut. Hinter dem Motor auf der linken Seite ist der Platz des Fahrers.

    Der Waffenturmbeherberg die restlichen vier Besatzungsmitglieder. In ihm ist auch die Hauptwaffe, eine 155mm Panzerhaubitze untergebracht. Der Ladevorgang des Geschützes läuft automatisch ab. Nur die Treibladungsmodule werden von Hand eingelegt. Die maximale Reichweite mit Standartgeschossen beträgt 30km und mit DP-ICM Base Bleed 38km. Mit raketengetriebenen Geschossen beträgt die Schussreichweite 56km. Die K9 ist in der Lage ihre Granaten im üblichen Multiple-Runde Simultaneous Impact (MRSI) Verfahren oder im sogenannten Time-On-Target (TOT) Modus zu verschießen. Im TOT Modus werden 3 Granaten unter 15sec. in unterschiedlichen Flugbahnen auf ein Ziel abgefeuert, welche dort zur gleichen Zeit einschlagen. Als Sekundärwaffe ist auf dem Turm ein 12,7mm MG K6 eingebaut.

    Die Türkei erhält seit 2004 etwa 300 Panzerhaubitzen, welche als T-155 "Firtina" (Storm) bezeichnet werden. Diese sind Lizensversionen der K9 und unterscheiden sich von ihr durch eine schwerere Panzerung. Darüber hinaus nimmt die K9 auch an der Ausschreibung für eine neue Panzerhaubitze für die Australische Armee teil. Sie steht dort in Konkurrenz mit der deutschen Panzerhaubitze 2000 und der südafrikanischen Denel G6. Auch Ägypten ist an ihr interessiert.

    Technische Daten

    Besatzung: 5
    Gefechtsgewicht: 47to; 56to (T-155 "Firtina")
    Bodendruck:
    Länge, BK vorn: 12,00m
    Breite (mit Panzerschürzen): 3,40m
    Höhe (ohne FlaMG): 2,73m
    Bodenfreiheit:
    Höchstgeschwindigkeit: 67km/h
    Fahrbereich: 480km
    Treibwerk: 8 Zylinder Dieselmotor MTU MB881 Ka-500 mit 1000PS
    Bewaffnung: 1 Kanonenhaubitze 155mm; 1 FlaMG 12,7mm
    Dateien
    • K9.jpg

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    • K9.1.jpg

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    • K9.3.jpg

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    Wer früher stirbt, ist länger tot {grusssignatur}