P II (Sd.Kfz. 121)

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    • P II (Sd.Kfz. 121)

      Leichter Kampfpanzer P II (Sd.Kfz. 121)

      Deutschland; Entwicklung ab 1933; Serienfertigung ab 1935

      Generaloberst Guderian sagte selbst über den Panzer II: "Da die Fertigung der geplanten Haupttypen Panzer III un IV sich länger hinauszögerte als ursprünglich erhofft wurde, entschloss sich General Lutz zu einer weiteren Zwischenlösung, dem mit einer 20mm Maschinenkanone und einem MG bestückten Panzer II der Firma MAN". Als "Lückenfüller" bis zum Auftauchen der Panzer III und IV gedacht, entwickelte Krupp, Henschel und MAN Vorschläge für einen 10 Tonnen Panzer. Während Krupp einfach die Panzer I mit 20mm Maschinenkanonenausrüsten wollte, konzentrierte man sich nach Erprobungen des "Landwirtschaftlichen Schlepper 100" auf den Entwurf von MAN. MAN selbst sollte das Fahrwerk und Daimler-Benz die Aufbauten konstruieren. 1935 wurden die ersten Einheiten an die Truppe geliefert. Dabei waren die ersten 25 Stück (Ausf. a1) eher als Testobjekte gedacht. Auch die folgenden a2 und a3 wurden nur mehr oder weniger Testweise in geringer Stückzahl ausgeliefert.

      Er war als leichter Kampf- bzw. Aufklärungspanzer gedacht. Die Geschichte des Panzer II verlief ähnlich wie die des Panzer I. Er kämpfte in Polen, Frankreich und Nordafrika. Dabei wurde ständig die Panzerung verstärkt. Auch der Panzer II war vielen alliierten Panzern seiner Zeit an Bewaffnung unterlegen. Allerdings war er als Aufklärungsfahrzeug sehr erfolgreich. Als erster Panzer erhielt der Panzer II in späteren Ausführungen eine Drehstabfederung. In der Ausführung Panzer II D erreichte er eine Spitzengeschwindigkeit von 55km/h. Einige Panzer II wurden umgebaut zu "Flamingos" - Flammpanzern. Diese Panzer erhielten einen Flammenwerfer statt der normalen Maschinenkanone. Sie waren allerdings nie sehr erfolgreich.

      Gebaut wurden folgende Versionen: Ausf. a1 - Maybach HL57, Antrieb erfolgte über ein Sechsgang ZF-Schubgetriebeauf die vorderen Antriebsräder, Laufrollen waren paarweise auf Blattfedern und Waagebalken gelagert
      Ausf. a2 - erhielt eine verbesserte Kühlung und Motorraum
      Ausf. a3 - erhielt zusätzliche Verbesserungen an der Federung
      Ausf. b - erhielt einen Maybach HL62 mit verbesserter Motorleistung von 140PS und ein neues Untersetzungsgetriebe
      Ausf. c - erhielt ein neues Fahrwerk mit 5 Laufrollendie an Viertelfedern gelagert waren
      Ausf. A, B, C - runde Bugplatte wurde durch gerade, verschweißte ersetzt
      Ausf. D, E - als Schnellkampfwagen ausgelegt, erhielten als Novum eine Drehstabfederung und ein Christie Laufwerk um die Straßengeschwindigkeit zu verbessern
      Ausf. F - erhielt noch einmal eine verstärkte Frontpanzerung von 35mm, besaß aber kein Christie Laufwerk.

      Bei allen Versionen war eine 20mm KwK30 L/55 mit einem Munitionsvorrat von 180 Granaten und ein 7,92mm MG mit 1425 Schuss als Bewaffnung im Turm eingebaut. Die Panzerung lag zwischen 10 und 30mm. Insgesamt wurden zwischen 1935 und 1941 etwa 1700 Panzer dieses Typs bei MAN, Daimler-Benz, FAMO, Henschel, Wegmann, Alkett und MIAG hergestellt.

      Technische Daten (Ausf. D)

      Besatzung: 3
      Gefechtsgewicht: 10to
      Bodendruck: 0,80kg/cm²
      Länge, BK vorn: 4,64m
      Breite: 2,30m
      Höhe: 2,02m
      Bodenfreiheit: 0,29m
      Höchstgeschwindigkeit: 55km/h
      Fahrbereich: 200km
      Triebwerk: 6 Zylinder Otto Maybach HL62TRM mit 140PS
      Bewaffnung: 1 Maschinenkanone 20mm; 1 KoaxMG 7,92mm
      Dateien
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      • P II Ausf. C.jpg

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      Wer früher stirbt, ist länger tot {grusssignatur}
    • Wie immer-wenn man nicht lesen und schreiben kann-BILDER-!!
      Sollten es doch zuviel Bilder sein,bitte teilt mir es mit?

      WM
      Dateien
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