Versionen des M1

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  • Versionen des M1

    Schwerer Kampfpanzer M1 „Abrams“

    USA; Entwicklung ab 1971; Serienfertigung ab 1981

    Eingesetzt in den USA

    Die Freigabe zur Serienfertigung des neuen M1 wurde im Februar 1981 erteilt. Extern ist der M1 kaum vom XM1 FSED zu unterscheiden. Der M1 verfügt über eine flache Wanne und einem mittig darauf montierten Waffenturm. Angetrieben wird der M1 durch eine im Wannenheck untergebrachte AGT1500 Gasturbine. Über ein mechanisches Reduktionsgetriebe und einen hydraulischen Drehmomentwandler ist die Turbine mit einem X-1100-3B Automatikgetriebe verbunden. Dieses verfügt über vier Vorwärts- und zwei Rückwärtsgänge. Eine der wichtigsten Verbesserungen im Vergleich zum XM1 wurde am Fahrwerk vorgenommen. Hier kommen nun einfache Drehstäbe mit hydraulischen Endanschlägen zum Einsatz. Der M1 verfügt über ein Stützrollenlaufwerk mit sieben Lauf- und drei Stützrollen. Das Leitrad mit Kettenspanner ist vorn und der Antriebszahnkranz im Heck angebracht. An der Außenseite der Antriebszahnkränze wurden große Führungsringe angebracht, welche ein Abspringen der Kette verhindern sollten. Bei späteren Versionen des Abrams entfielen die Ringe.

    Der Fahrer des Panzers ist in der Wannenfront untergebracht. Eingelassen in die Fahrerluke sind drei Winkelspiegel, welche zusammen einen Beobachtungsbereich von 120° ermöglichen. Der mittige Winkelspiegel kann gegen einen AN/VSS-5 Restlichtverstärker ausgetauscht werden. Der Turm ist fast identisch zum dem des XM1 FSED. Er besteht vollständig aus verschweißten Panzerplatten, welche in verschiedenen Winkeln angeordnet sind. Der Ladeschütze ist in der linken Turmseite untergebracht. Auf der rechten Turmseite ist der Richtschütze untergebracht. Direkt vor ihm ist eine von Raytheon gefertigte Hauptoptik angebracht, welche als Gunner’s Primary Sight-Line of Sight (GPS-LOS) bezeichnet wird. Sie umfasst einen Tagkanal, einen Laserentfernungsmesser, sowie ein Wärmebildgerät (Thermal Imaging Sight – TIS) für den Nachtkampf. Die Richtschützenoptik ist nur in der Höhe stabilisiert. Als letzte Person der Turmbesatzung ist der Kommandant zu erwähnen, welcher in der rechten Turmhälfte, oberhalb des Richtschützen untergebracht ist. Durch den Verzicht auf eine unabhängige Optik sind seine Möglichkeiten leider beschränkt. Er verfügt lediglich über sechs Winkelspiegel in seiner Kommandantenluke.

    Der M1 ist mit einer digitalen Feuerleitanlage ausgerüstet. Diese dient der Ermittlung des korrekten Zielpunktes, sowie die Nachführung der Haupt- und Sekundärbewaffnung. Die Hauptbewaffnung des Panzers ist die gezogene 105mm Kanone M68E1. Sie ist hydraulisch angetrieben und in zwei Achsen stabilisiert. Rechts der Kanone ist das 7,62mm Blenden-MG angebracht. Ein weiteres 7,62mm MG ist oberhalb der Ladeschützenluke als FlaMG angebracht. Auf der Kommandantenkuppel ist ein 12,7mm FlaMG M2 montiert. Dieses wird vom Kommandanten aus dem Inneren heraus bedient. Für die Kanone sind 55 Granaten vorgesehen, wovon sich 44 im abgetrennten Munitionsbunker im Turmheck befinden. Verschossen werden APFSDS, APDS, APERS, HEAT, HESH und Nebel Granaten. Die Produktion des M1 lief bis Januar 1985, insgesamt wurden 2374 Panzer ausgeliefert. Im Oktober 1984 wurde die Produktion des Abrams auf den neuen „Improved Performance M1“ umgestellt und insgesamt 894 Fahrzeuge ausgeliefert. Bei dem Fahrzeug handelt es sich um einen normalen M1, welcher bereits über einige der Veränderungen aus dem M1E1 Programm verfügt. Hierzu zählen etwa die stärkere Frontpanzerung, das überarbeitete Fahrwerk, die neuen Vorgelege und der Staukorb. Der IPM1 verfügte weiterhin über die Führungsringe am Zahnkranz und die Kettenblenden des M1.

    Technische Daten

    Besatzung: 4
    Gefechtsgewicht: 54,55to (M1); 55,55to (IPM1)
    Bodendruck: 0,96kg/cm²
    Länge, BK vorn: 9,77m
    Breite (mit Panzerschürzen): 3,65m
    Höhe (ohne FlaMG): 2,38m
    Bodenfreiheit: 0,43m
    Höchsgeschwindigkeit: 73km/h
    Fahrbereich: 500km
    Triebwerk: Gasturbine AGT1500 mit 1500PS
    Bewaffnung: 1 Zugrohr-BK 105mm; 1 KoaxMG 7,62mm; 1 FlaMG 12,7mm; 1 FlaMG 7,62mm
    Dateien
    • IPM1.jpg

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    Wer früher stirbt, ist länger tot {grusssignatur}
  • Schwerer Kampfpanzer M1A1 „Abrams“

    USA; Entwicklung ab 1981; Serienfertigung ab 1985

    Eingesetzt in Ägypten, USA

    Im August 1985 wurde die Produktion schließlich auf das Modell M1A1 umgestellt. Die wesentliche Neuerung war der Einbau einer von Rheinmetall entwickelten 120mm L/44 Glattrohrkanone, die in den USA unter der Bezeichnung M256 in Lizenz gefertigt wird. Die neue Waffe löste die vorher verwendete 105mm Kanone M68E1 ab. Zur Integrierung der neuen Kanone musste der Turm völlig umkonstruiert werden, die Waffenaufhängung wurde geändert sowie der Munitionsbunker im Turmheck angepasst. Dieser besteht aus zwei Kammern, welche jeweils 17 Granaten fassen. Weitere 6 Granaten befinden sich unterhalb des Kommandantenplatzes. Die Kanone verschießt die beiden Munitionsarten MZ (HEAT-DP) und KE (APFSDS) mit Penetrator aus abgereichertem Uran. Neben dem Turm musste auch die Software der Feuerleitanlage an die neue Waffe und deren ballistischen Eigenschaften angepasst werden. Sie wird von einer elektrohydraulischen Waffennachführanlage geführt und ist in beiden Ebenen stabilisiert. Rechts der Kanone ist das 7,62mm Blenden-MG angebracht. Ein weiteres 7,62mm MG ist oberhalb der Ladeschützenluke als FlaMG angebracht. Auf der Kommandantenkuppel ist ein 12,7mm FlaMG M2 montiert. Dieses wird vom Kommandanten aus dem Inneren heraus bedient.

    Der Ladeschütze ist in der linken Turmseite untergebracht. Auf der rechten Turmseite ist der Richtschütze untergebracht. Direkt vor ihm ist eine von Raytheon gefertigte Hauptoptik angebracht, welche als Gunner’s Primary Sight-Line of Sight (GPS-LOS) bezeichnet wird. Sie umfasst einen Tagkanal, einen Laserentfernungsmesser, sowie ein Wärmebildgerät (Thermal Imaging Sight - TIS) für den Nachtkampf. Die Richtschützenoptik ist nur in der Höhe stabilisiert. Als letzte Person der Turmbesatzung ist der Kommandant zu erwähnen, welcher in der rechten Turmhälfte, oberhalb des Richtschützen untergebracht ist. Er verfügt, abgesehen die für das Richten des 12,7mm FlaMG benötigte Optik, über keinerlei Optiken. Die Wanne entspricht weitestgehend der des M1, wurde aber mit einer verstärkten Frontpanzerung versehen. Angetrieben wird der M1A1 durch eine im Wannenheck untergebrachte AGT1500 Gasturbine. Über ein mechanisches Reduktionsgetriebe und einen hydraulischen Drehmomentwandler ist die Turbine mit einem X-1100-3B Automatikgetriebe verbunden.

    Der M1A1 verfügt über ein Stützrollenlaufwerk mit sieben Lauf- und drei Stützrollen. Das Leitrad mit Kettenspanner ist vorn und der Antriebszahnkranz im Heck angebracht. Die hydraulischen Endanschläge sind gegenüber denen im M1 verwendeten verstärkt. Beschussversuche mit neuen 120mm Granaten zeigten die Leistungsfähigkeit der Waffe, besonders bei der Verwendung von APFSDS Granaten. Leider konnte dies nicht über die Panzerung des Abrams gesagt werden, welche als unzureichend für eine entsprechende Bedrohung angesehen wurde. Als Lösung des Problems entschied man sich zur Einarbeitung von abgereichertem Uran in die Turmfrontpanzerung. Die Fahrzeuge wurden ab 1988 gefertigt und erhielten die inoffizielle Bezeichnung M1A1 HA (Heavy Armor). Das US Marine Corps entschloss sich im Laufe der 90er Jahre die Flotte vorhandener M60A1 durch 403 M1A1 HC (Heavy Common) zu ersetzen. Sie entsprechen weitestgehend dem M1A1 HA, besitzen jedoch eine andere Nebelmittelwurfanlage, sowie eine neu digitale Steuerung der Gasturbine.

    Technische Daten

    Besatzung: 4
    Gefechtsgewicht: 57,2to (M1A1); 63,8to (M1A1 HA)
    Bodendruck: 0,98kg/cm²
    Länge, BK vorn: 9,83m
    Breite (mit Panzerschürzen): 3,66m
    Höhe (ohne FlaMG): 2,44m
    Bodenfreiheit: 0,43m
    Höchsgeschwindigkeit: 63km/h
    Fahrbereich: 460km
    Triebwerk: Gasturbine AGT1500 mit 1500PS
    Bewaffnung: 1 Glattrohr-BK 120mm; 1 KoaxMG 7,62mm; 1 FlaMG 12,7mm; 1 FlaMG 7,62mm
    Dateien
    • M1A1.jpg

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    • M1A1.1.jpeg

      (76,76 kB, 89 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • M1A1.2.jpg

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  • Schwerer Kampfpanzer M1A2 „Abrams“

    USA; Entwicklung ab 1989; Serienfertigung ab 1992

    Eingesetzt in Kuwait, Saudi-Arabien, USA

    Der M1A2 wurde als Block II entwickelt, aber nur teilweise eingeführt. Der Panzer sollte die nächste Stufe moderner Panzerentwicklung sein und neueste Technologie einführen. Die wohl sichtbarste Neuerung ist die Einführung des unabhängigen Kommandantensichtgerätes, dem Commander’s Independent Thermal Viewer (CITV).
    Dieses ist auf der linken vorderen Turmoberseite angebracht und erlaubt es nun endlich auch dem Kommandanten das Gefechtsfeld unabhängig vom Richtschützen zu beobachten. Das CITV erlaubt es Kommandant und Richtschütze sich die Arbeit der Gefechtsfeldbeobachtung zu teilen und verschiedene Bereiche zu überwachen. Es verfügt nur über ein Wärmebildgerät, Tagkanal oder Laserentfernungsmesser sind nicht vorhanden. Dem Richtschützen steht weiterhin eine Gunner’s Primary Sight-Line of Sight (GPS-LOS) zur Verfügung. Sie umfasst einen Tagkanal, einen Laserentfernungsmesser, sowie ein Wärmebildgerät (Thermal Imaging Sight - TIS) für den Nachtkampf. Die Richtschützenoptik ist nur in der Höhe stabilisiert.

    Die Wanne entspricht weitestgehend der des M1A1 HA, wurde aber mit einer verstärkten Frontpanzerung versehen. Angetrieben wird der M1A2 durch eine im Wannenheck untergebrachte AGT1500 Gasturbine. Über ein mechanisches Reduktionsgetriebe und einen hydraulischen Drehmomentwandler ist die Turbine mit einem X-1100-3B Automatikgetriebe verbunden. Der M1A2 verfügt über ein Stützrollenlaufwerk mit sieben Lauf- und drei Stützrollen. Das Leitrad mit Kettenspanner ist vorn und der Antriebszahnkranz im Heck angebracht. Der Turm entspricht ebenfalls weitestgehend dem des M1A1 HA. Die Hauptwaffe ist auch hier die von Rheinmetall entwickelte und in den USA unter der Bezeichnung M256 in Lizenz hergestellte 120mm Glattrohrkanone L/44. Die Waffe verschießt MZ (HEAT-DP) und KE (APFSDS) Granaten. Insgesamt befinden sich 40 Granaten an Bord. Die Kanone wird von einer elektrohydraulischen Waffennachführanlage geführt und ist in beiden Ebenen stabilisiert.

    Rechts der Kanone ist das 7,62mm Blenden-MG angebracht. Ein weiteres 7,62mm MG ist oberhalb der Ladeschützenluke als FlaMG angebracht. Auf der Kommandantenkuppel ist ein 12,7mm FlaMG M2 montiert. Dieses wird jedoch nicht mehr aus dem Inneren des Panzers heraus bedient. Die nach Kuwait und Saudi-Arabien gelieferten M1A2 entsprechen denen der US Army. Besitzen jedoch nicht die aus abgereichertem Uran bestehende Panzerung. Der M1A2 SEP (System Enhancement Program) stellt derzeit die am weitesten entwickelte Version des M1 dar. Der Panzer baut direkt auf den Erfahrungen mit dem M1A2 auf, erweitert aber dessen Möglichkeiten. Die Wärmebildgeräte von Kommandant und Richtschütze wurden gegen moderne Versionen ausgetauscht, welche eine bessere Auflösung haben. Um den Treibstoffverbrauch zu senken ist der Panzer mit einer Under Amour Auxiliary Power Unit (UAAPU) ausgerüstet. Zur Kühlung von Besatzung und Turmhydraulik ist der M1A2 SEP mit einem Thermal Management System (TMS) ausgestattet.

    Technische Daten

    Besatzung: 4
    Gefechtsgewicht: 62,3to
    Bodendruck: 1,07kg/cm²
    Länge, BK vorn: 9,83m
    Breite (mit Panzerschürzen): 3,66m
    Höhe (ohne FlaMG): 2,44m
    Bodenfreiheit: 0,43m
    Höchsgeschwindigkeit: 67km/h
    Fahrbereich: 460km
    Triebwerk: Gasturbine AGT1500 mit 1500PS
    Bewaffnung: 1 Glattrohr-BK 120mm; 1 KoaxMG 7,62mm; 1 FlaMG 12,7mm; 1 FlaMG 7,62mm
    Dateien
    • M1A2.jpg

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    • M1A2.1.jpg

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  • Pionierpanzer M1 "Grizzly"

    USA; Entwicklung ab 1985; Serienfertigung noch nicht erfolgt

    Der "Grizzly" stellt eine spezielle Pionierversion des M1 dar. Der Panzer basiert auf der Wanne von älteren Fahrzeugen und besitzt ein Stützrollenlaufwerk welches aus sieben Lauf- und zwei Stützrollen je Seite besteht. Die Antriebszahnräder befinden sich hinten und die Leiträder vorn. Angetrieben wird das Fahrzeug von einer Gasturbine AGT1500 welches über ein mechanisches Reduktionsgetriebe und einem hydraulischen Drehmomentwandler mit einem X1100-3B Automatikgetriebe verbunden ist. Dieses verfügt über 4 Vorwärts- und 2 Rückwärtsgänge.

    Der Panzerturm wurde entfernt und auf der linken Wannenseite durch einen kastenförmigen Aufbau ersetzt. Dieser dient der zweiköpfigen Besatzung als Kampfraum und nimmt zusätzliches Ausrüstungsmaterial auf. Der Fahrer sitzt in der vorderen Hälfte des Aufbaus, hinter ihm der Kommandant/Bediener. An der Wannenfront ist ein großer Schild montiert, welcher dem Beseitigen von Hindernissen, dem Ausheben von Stellungen und dem Räumen von Minen dient. Hinzu kommt ein schwenkbarer Baggerarm, welcher auf der rechten Wannenseite motiert ist. Der Baggerarm dient in erster Linie dem Ausheben von Schützengräben, kann jedoch auch zum Ausheben von Stellungen benutzt werden.

    Die Bewaffnung des "Grizzly" besteht aus einem 12,7mm Maschinengewehr, welches aus dem Inneren des Panzers heraus gerichtet werden kann. Zusätzlich kann zum Schutz eine Nebelwand aus sechs Batterien zu je vier Nebeltöpfen, welche an der Front des Aufbaus montiert sind, gelegt werden.

    Wegen Kostenüberschreitungen wurde die Entwicklung des "Grizzly" Ende der 80er/Anfang der 90er Jahre gestoppt.

    Technische Daten

    Besatzung: 2
    Gefechtsgewicht: 56,7to
    Bodendruck: 0,97kg/cm²
    Länge, BK vorn: 9,42m
    Breite (mit Panzerschürzen): 3,66m
    Höhe (ohne FlaMG): 2,40m
    Bodenfreiheit: 0,43m
    Höchsgeschwindigkeit: 65km/h
    Fahrbereich: 460km
    Triebwerk: Gasturbine AGT1500 mit 1500PS
    Bewaffnung: 1 FlaMG 12,7mm
    Dateien
    • M1 Grizzly.jpg

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    • M1 Grizzly.1.jpg

      (31,58 kB, 43 mal heruntergeladen, zuletzt: )
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  • Brückenlegepanzer M104 "Wolverine"

    USA; Entwicklung ab 1983; Serienfertigung ab 1997

    Eingesetzt in den USA

    Der M104 "Wolverine" ist ein auf der Wanne des Kampfpanzers M1 basierender Brückenlegepanzer. Die Wanne besitzt ein Stützrollenlaufwerk mit sieben Lauf- und zwei Stützrollen je Seite. Die Antriebszahnräder liegen hinten und die Leiträder vorn. Angetrieben wird der Panzer von einer Gasturbine AGT1500 welche mit einem X11-3B Automatikgetriebe gekoppelt ist. Das Getriebe verfügt über vier Vorwärts- und zwei Rückwärtsgänge. Der Waffenturm wurde entfernt und gegen eine Transport- und Verlegeeinrichtung für die zweiteilige H82510 Brücke "Leguan" von MAN GHH ersetzt wurden. Diese hat eine Breite von 4,01m; eine Spannweite von 26m und eine Tragfähigkeit bis MLC70. Das Gewicht der Brücke beträgt 10,9to.

    An der Wanne des Panzers ist ein kleiner Schild montiert, der als Stütze beim Verlegen der Brücke und zum Räumen von kleinen Hindernissen dient. Verlegt wird die Brücke imSchubprinzip. Hierbei wird das obere Teil angehoben und das untere vor das Obere geschoben. Danach werden beide Teile über dem Fahrzeug zusammengesetzt und vor dem Panzer über ein Hindernis gelegt. Das Aufnehmen der Brücke geschieht in der umgekehrten Reihenfolge. Es besteht auch die Möglichkeit die Brücke im Packet abzulegen und wieder aufzunehmen. Die Besatzung besteht aus Fahrer und Kommandant/Bediener. Eine Bewaffnung ist nicht vorhanden. Durch Änderungen in der Planung wurde das Trägerfahrzeug 1996 auf dem Rüststand M1A2 SEP geändert. Die US-Army plante 465 Fahrzeuge zu kaufen, jedoch wurden von 1997 bis 2001 lediglich 44 Fahrzeuge hergestellt, die übrigen wurden nach eine Etatkürzung ersatzlos gestrichen.

    Technische Daten

    Besatzung: 2
    Gefechtsgewicht: 68,7to
    Bodendruck: 1,09kg/cm²
    Länge (Wanne): 7,92m
    Gesamtlänge: 13,37m
    Breite über alles: 4,01m
    Höhe über alles: 3,85m
    Bodenfreiheit: 0,43m
    Höchsgeschwindigkeit: 72km/h
    Fahrbereich: 418km
    Triebwerk: Gasturbine AGT1500 mit 1500PS
    Dateien
    Wer früher stirbt, ist länger tot {grusssignatur}