PzKpfw V Panther

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  • PzKpfw V Panther

    Allgemein hält man den Panther für einen der besten Panzer des 2. Weltkriegs. Er wurde dafür entwurfen, den sowjetischen Panzer T-34 zu bekämpfen,der den PzKpfw IV an der Ostfrond seid Anfang 1942 deklassierte. Der Panther erfüllte die Anforderungen an einen Panzer mit einer starken Waffe,guter Beweglichkeit und gutem Schutz. Die ersten Produktionsmodelle, die von MAN ab September 1942 gefertigt wurden, litten-besonders beim Kampf von Kursk im Juli 1943 bemerkbar. Aus Mangel an genügend Testläufen an mechanischen Problemen. Sobald jedoch die Probleme ausgebügelt waren,wurde der Panther sehr wirksam an allen Schauplätzen eingesetzt. Bis zum Frühjahr 1945 wurden über 4.500 Exemlare gebaut,die noch in der unmittelbaren Nachkriegszeit von der französischen Armee im Dienst waren.



    Herkunftsland: Deutschland

    Besatzung: 4

    Gewicht: 45.500 kg

    Maße: Länge 8,86 m; Breite 3,43 m; Höhe 3,10 m

    Reichweite: 177 km

    Panzerung: 30-110 mm

    Bewaffnung: eine 75 mm Kanone; drei 7,92 mm-MG 34 (eines koaxial,eines zur
    Flugabwehr und eines vorn auf der Hülle)

    Motorisierung: ein 12-Zylinder-Diesel Maybach HL 230 mit 700 PS (522 kW)

    Leistung: Höchstgeschwindigkeit (Straße) 46 km/h; Furttiefe 1,70 m;
    Kletterfähigkeit 0,91 m; Grabenüberschreitfähigkeit 1.91 m





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    Motor an Luken dicht Panzer Marsch!
  • Mittelschwerer Kampfpanzer P V "Panther" (Sd.Kfz.171)

    Deutschland; Entwicklung ab 1940; Serienfertigung ab 1942

    Seit 1935 lagen bei vielen Firmen bereits Pläne für einen "Großtraktor" in den Regalen. Es wurde sich bereits intensiv mit der mglichen Motorisierung beschäftigt. Mit dem Auftauchen des sowjetischen T-34 kam es zu entscheidenten Veränderungen. MAN und Daimler erhielten den Auftrag für ein 35 TonnenFahrzeug mit 55km/h Höchstgeschwindigkeit und 60mm Panzerung. MAN erhielt den Auftrag für die Weiterentwicklung ihres Prototyps. Inzwischen entwickelte Rheinmetall eine entsprechende 75mm KwK L/70 als Hauptbewaffnung.

    Der MAN Prototyp VK3002 hatte bereits die geneigten Panzerflächen des späteren Panther. Man konstruierte ein neues Fahrwerk, einen neuen Turm, neue Panzergranaten und eine neue ,extrem lange 75mm Pak. Das Ergebnis war der Panzer V "Panther". Mit der neuen 75mm KwK 42 L/70 Kanone konnte der Panther auf 1000m Entfernung 16cm Stahl durchboren. Für die Waffe standen 79 Granaten zur Verfügung.

    Ohne vorherige Versuchsfahrten und ausführliche Testreihen wollte die Armeeführung den neuen Panzer so schnell wie möglich an der Front haben, obwohl die Konstrukteure vor den Kinderkrankheiten des Panzers warnten, vor allem das Fahrwerk und das Getriebe waren durch den starken Motor an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit und es mussten noch Verbesserungen gefunden werden. Trotzdem kamen ungefähr 250 nicht ausgereifte "Panther D" in der Offensive bei Kursk zum Einsatz. Schon am ersten Tag fielen 80% aller Panther aus, davon nur wenige durch Feindeinwirkung. das war ein großer Fehler, da die Russen so Zeit hatten, sich den neuen Panzer anzusehen und Gegenmaßnahmen zu treffen.

    Viele Panther der ersten Produktionsserie fielen ständig durch Fehler aus. Erst die zweite Produktionsserie "Panther A" war dauerhaft brauchbar. Mit der dritten Produktionsserie "Panther G" wurde die Leistungsfähigkeit nochmals gesteigert und gleichzeitig die Fertigung vereinfacht.

    Trotzdem war und blieb der Panther keineswegs perfekt. Die Turmschwenkanlage war so schwach, das sie den Turm bei Neigung des Panzers nicht mehr drehen konnte, der Richtschütze war außer dem Zielfernrohr praktisch blind, da keine Winkelspiegel für ihn vorhanden waren. Der Motor hatte eine Lebensdauer von nur 1000km, das Seitenvorgelege gerade mal eine von 150km. Schon eine Nebelkerze auf dem Motorlüfter reichte aus, um einen Panther in Brand zu setzen. Die Panzerung an der Seite und am Heck war relativ schwach, denn schon aus 1500m Entfernung konnte ein T-34/85 sie durchschlagen. Erst Frontal bot der Panther guten Schutz, weshalb er ständig von Panzer IV als Flankenschutz begeleitet werden musste. Hinzu kam noch die Form der Walzenblende. Abpraller an der unteren Seite durchschlugen mesit das Wannendach über Fahrer und Funker. So wurde schließlich, allerdings erst ab Ausf. G, die untere Form der Blende geändert und senkrecht ausgelegt. Die Panzerung betrug zwischen 40 (Wannenheck) und 120mm (Kanonenblende).

    Technische Daten

    Besatzung: 5
    Gefechtsgewicht: 45,5to
    Bodendruck: 0,90kg/cm²
    Länge, BK vorn: 8,86m
    Breite: 3,43m
    Höhe: 3,10m
    Bodenfreiheit: 0,56m
    Geschwindigkeit: 46km/h
    Fahrbereich: 177km
    Triebwerk: 12 Zylinder Otto Maybach HL230P30 mit 700PS
    Bewaffnung: 1 Zugrohr-BK 75mm KwK42 L/70; 1 KoaxMG 7,92mm; 1 BugMG 7,92mm; 1 FlaMG 7,92mm (Ausf. G)
    Dateien
    • Panther.1.jpg

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    • Panther.jpg

      (131,8 kB, 103 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • Panther Ausf. G.jpg

      (155,53 kB, 104 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    Wer früher stirbt, ist länger tot {grusssignatur}
  • hier mal eine Variante des Panthers wie er nur sehr selten zu sehen war. mit Panzer IV Turm. Neben einigen anderen Unikaten führte die sPzJgdAbt. 653 einen Befehlspanther mit Panzer IV Turm im Juli 1944 als Stabsfahrzeug. Diese Rarität ging dann irgendwann verloren, nichts Genaues weiß man nicht...
    Die Existenz dieses Fahrzeuges ist mit einigen, wenigen Bildern belegt. Was man hier sieht, ist eine frühe Bergewanne Panther Ausf. D.
    Dateien
    • Panther.jpg

      (16,32 kB, 60 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    Motor an Luken dicht Panzer Marsch!
  • Bergepanzer "Bergepanther" (Sd.Kfz.179)

    Deutschland; Entwicklung ab 1942; Serienfertigung ab 1943

    Schon beim Aufstellen der ersten Tiger- und Pantherabteilungen wurde das Fehlen eines schweren Abschleppfahrzeuges offensichtlich. Vor allem die sich verändernde militärische Lage macht ab 1943 durch immer häufigere Rückzüge ein solches Fahrzeug dringend notwendig. Die Zgkw. 18 t (Sd.Kfz. 9), die zum Bergen der Panzer III und IV ausreichten, konnten die beiden schweren deutschen Panzer nur im Zweier- oder Dreierzug abschleppen. Und auch die anfangs von der Truppe selbst umgerüsteten Bergetiger waren nicht zufriedenstellend. Bei diesen Fahrzeugen wurde die Kanone demontiert und stattdessen schweißte man auf das Turmdach vorne eine Halterung für einen leichten Kranausleger. Am Heck des Turms war zudem eine Seilwinde angebracht. Doch der Tiger wurde dringend als Kampfpanzer benötigt und man entschied sich letztendlich auf Basis des Pantherfahrgestells einen schweren Bergepanzer zu fertigen. Dementsprechend erteilte das Heereswaffenamt im Juni 1943 MAN den Auftrag zehn Bergepanzer ohne Winde auf dem Pantherfahrgestell herzustellen.

    Henschel sollte 70 weitere Bergepanther bauen. Das Fahrgestell das Panthers wurde für den Bergepanther fast unverändert übernommen. Anstatt des Turmes sollte in den Kampfraum in der Wannenmitte ein Seilwinde, die eine Zugkraft von 40 Tonnen auf 150 m haben sollte, eingebaut werden. Eine solche Winde war im normalen Hebezeugbau aber nicht zu finden, doch MAN selbst hatte bereits 1940 eine solche Winde für ein Spezial-Pionierfahrzeug konstruiert. Dieses 8-Rad Amphibienfahrzeug sollte als schweres Pioniergerät in der Lage sein mit der Seilwinde Straßensperren zu räumen oder mit einem speziellen Pflug Gräben zu ziehen oder Straßen zu zerstören. Vier dieser Fahrzeuge wurden auf Basis des mittelschweren geländegängigen Wehrmachts-Lastkraftwagen gebaut und erprobt. Die Funktion der Seilwinde unterschied sich von der herkömmlicher Winden. Mit Hilfe von acht auf zwei Wellen lagernden Treibscheiben wurde die Zugkraft mittels Haftreibung aufgebracht. Hinter der zweiten Treibscheibe war dann eine Seilwickelvorrichtung und die Seilspeichertrommel angebracht.

    Für den Einbau in den Bergepanther konnte die Winde fast unverändert übernommen werden. Der Antrieb der Treibscheiben erfolgte durch den Fahrzeugmotor über ein separates Getriebe und eine Gelenkwelle. Die Winde wurde wie geplant in der Wannemitte montiert und war nach außen von einem pritschenartigen Aufbau eingefasst. Allerdings kamen für den Bau der hochbelasteten Maschinenelemente der Seilwinde nur wenige spezialisierte Hersteller in Frage. Da diese aber meist durch die laufende Rüstungsproduktion schon ausgelastet waren, konnten nie genügend Winden hergestellt werden, so dass einige Bergepanther ohne Seilwinde ausgeliefert wurden. Produziert wurden die Winden dann von der Firma Raupach in Görlitz, die später die Fertigung in ein neues Werk im Sudetenland verlegte. Am Heck des Bergepanthers war ein stabiler Abstützsporn angebracht, der zum Bergen von im Gelände liegengebliebenen Fahrzeugen diente. Denn die Bergung war hauptsächlich davon abhängig, ob man einen Befestigungspunkt für das Bergungsfahrzeug hatte, der mehr Halt bot, als das im Schlamm steckende Schadfahrzeug.

    Sollte ein liegengebliebenes Fahrzeug geborgen werden, hakte man das Abschleppseil an und der Bergepanther fuhr die ganze Seillänge von 150 m aus. Danach wurde der Stützsporn im Boden versenkt und das Schadfahrzeug mittels Seilwinde herangezogen. Dann fuhr man das Schleppseil ein weiteres mal aus, um den Schadpanzer wieder heranzuziehen. Dies wurde so oft wiederholt, bis man von der größten Gefahrenzone entfernt war. Um eine Überbeanspruchung der Seilwinde zu Verhindern, war im Inneren des Bergepanthers ein Zugkraftmesser angebracht. Die Erprobung 1944 bei der Kraftfahrversuchsstelle in Kummersdorf zeigte, dass ein Kran zum Ausbau von defekten Aggregaten an Schadfahrzeugen fehlte. Einige Bergepanther wurden daraufhin mit einem 2 t Kran ausgerüstet, der einen 120° Schwenkbereich hatte. Für die Bergung in schwierigem Gelände entwickelte man auch einen Erdanker, da der Stützsporn hier nicht immer ausreichte. Die Entwicklung wurde aber eingestellt und man konzentrierte sich auf die Entwicklung von Klauen, mit denen die Gleiskette verankert werden konnte. Am Bug wurden zudem zwei quadratische Stahlplatten angeschweißt, an die ein mitgeführter Holzbalken zum verschieben von Schadpanzern angesetzt werden konnte.

    Da man erwartete, dass der Bergepanther nicht nur zur Bergungszwecken eingesetzt würde, sondern auch als Geräte- und Munitionsträger Verwendung finden würde, entwickelte man neben dem 2 t Kran noch weitere Sonderwerkzeuge, wie beispielsweise Spanner zur Kettenmontage oder Heber zum Laufrollenwechsel. Gerade die Bergepanther ohne Seilwinde wurden so als nützliches Unterstützungsfahrzeug eingesetzt. Als Defensivbewaffnung wurde am Bug des Bergepanthers eine Halterung für eine Lafette, die eine 2 cm KwK 38 aufnehmen konnte, angeschweißt. Die Waffe war durch ein Panzerschild geschützt. Während Fahrer und Funker beim Kampfpanzer Panther zwei getrennte Einstiegsluken hatten, kam beim Bergepanther eine große Luke zum Einsatz, die auch die Bedienung der 2 cm Kanone verbesserte. Auch war der Kraftstoffvorrat des Bergepanthers auf 1.075 Liter erhöht worden. Die anfängliche Ausführung A, die auf dem Panther Ausf. A beruhte, wurde 1944 durch die Ausführung G auf Basis des Panthers Ausf. G abgelöst. Als Demag die Fertigung übernahm konnten nun auch höhere Stückzahlen gefertigt werden. Bis Kriegsende wurden 297 Bergepanther gebaut, von denen 46 kein Seilwinde erhielten. Des weiteren funktionierte die Truppe einige Panther durch Entfernen des Turmes zu Munitionstransportern und Zugmaschinen um. Der Bergepanther leistete wertvolle Dienste in den schweren Panzerabteilungen, doch gab es leider immer zu wenige. Mit dem geländegängigen Pantherfahrgestell und der Kombination aus Abstützsporn und Seilwinde, kann er als der beste Bergepanzer des Krieges betrachtet werden.

    Technische Daten

    Besatzung: 3
    Gefechtsgewicht: 43to
    Bodendruck: 0,83kg/cm²
    Länge, BK vorn: 8,15m
    Breite: 3,28m
    Höhe: 2,74m
    Bodenfreiheit: 0,56m
    Geschwindigkeit: 55km/h
    Fahrbereich: 320km
    Triebwerk: 12 Zylinder Otto Maybach HL210P30/HL230P30 mit 651PS/700PS
    Bewaffnung: 1 Bordmaschinenkanone 20mm; 1 BugMG 7,92mm
    Dateien
    Wer früher stirbt, ist länger tot {grusssignatur}