Panzertyp "Jagdtpanther"

  • Der Jagtpanther war, im Gegensatz zu eilig umgewandelten Panzern,einer der ersten speziell gebauten Panzerzerstörer. Der auf dem Chassis des Panthers aufgebaute Prototyp wurde Hitler im Oktober 1943 vorgestellt, und er gab ihm den Namen Jagtpanther. Schnell, gut gepanzert und mit einer starken Kanone ausgerüstet,wurde der Jagtpanther zu einem der berühmtesten Fahrzeuge im 2. Weltkrieg. Er konnte fast jeden Panzer ausschalten. Ein MG und ein anti Minenanstrich (Zimerit) halfen dem an allen europäischen Fronten gefürchteten Jagtpanther bei der Verteidigung im Nahkampf. Bis zur Eroberung der Fabriken im April 1945 waren nur 382 Fahrzeuge fertiggestellt worden, da die Bombenangriffe der Alliierten eine weitere Produktion unterbrochen hatten.




    Herkunftsland: Deutschland

    Besatzung: 5

    Gewicht: 46,000 kg


    Maße: Länge 9,9 m; Breite 3,27 m; Höhe 2,72 m

    Reichweite: 160 km

    Panzerung: 80-120 mm

    Bewaffnung: eine 8,8-cm-Pak 43/3; ein 7,92 mm MG34

    Motorisierung: ein Benzinmotor Maybach HL 230 mit 600-700 PS (447,4-522 kW)

    Leistung: Höchstgeschwindigkeit (Straße) 55 km/h; Furttiefe 1,7 m; Kletterfähigkeit 0,9 m; Grabenüberschreitbarkeit 1,9 m











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    Motor an Luken dicht Panzer Marsch!
  • Jagdpanzer V "Jagdpanther" (Sd.Kfz. 173)

    Deutschland; Entwicklung ab 1943; Serienfertigung ab 1944

    1943 versuchte man um die sehr erfolgreich gegen Panzer eingesetzte 88mm Flak einen Jagdpanzer zu bauen. Der erste Versuch, der Jagdpanzer "Nashorn", gebaut auf dem Fahrgestell des Panzer IV, war zu dünn gepanzert, zu langsam und außerdem hinten und oben offen und somit äußerst verwundbar für Infanterieangriffe. Der "Elefant", gebaut auf dem Fahrgestell des Porsche-Tigers, war ebenfalls misslungen.

    Schließlich entschied man sich für das Fahrgestell des sehr erfolgreichen "Panthers". MIAG entwickelte eine Lösung und führte ein entsprechendes Modell im Oktober 1943 Hitler vor. Der "Jagdpanther", so der Name der neuen Konstruktion, erhielt eine 88mm Pak L/71, die durchschlagkräftigste deutsche Kanone. Die Kanone war in beide Richtungen um 11° schwenkbar und für sie stand ein Munitionsvorrat von 60 Granaten zur Verfügung. Die Bewaffnung wurde durch ein BugMG ergänzt. Die Panzerung betrug zwischen 40 (Heck) und 80mm (Turmfront).

    Mit dem gleichen motor wie der "Panther" erreichte der "Jagdpanther" eine geschwindigkeit von fast 50km/h. Das Gefährt mußte grob auf das Ziel ausgerichtet werden, da die kanone nur begrenzt schwenkbar war. dabei erwies sich die Kombination 88mm Pak und "Panther" Fahrgestell als sehr erfolgreich. Die Pak konnte jeden allierten Panzer vernichten. Die Mündungsgeschwindigkeit mit der Panzergranate betrug zwischen 1000 und 1130m/sec und mit der Sprenggranate 750m/sec.

    Das Fahrgestell war sehr ausfallsicher, robust und insgesamt mehr als überzeugend. Der "Jagdpanther" war bei den Besatzungen beliebt und bei den Alliierten gefürchtet, er erhielt den Spitznamen "Heavy Tank Killer". Der "Jagdpanther"gilt allgemein als ein Meisterstück der mittleren Panzerkonstruktion. Von 1944 bis 1945 wurden 384 "Jagdpanther" bei MIAG und MNH produziert.

    Technische Daten

    Besatzung: 5
    Gefechtsgewicht: 45,5to
    Bodendruck: 0,90kg/cm²
    Länge, BK vorn: 9,86m
    Breite (mit Panzerschürzen): 3,43m
    Höhe: 2,72m
    Bodenfreiheit: 0,55m
    Höchstgeschwindigkeit: 55km/h
    Fahrbereich: 160km
    Triebwerk: 12 Zylinder Otto Maybach HL230P30 mit 700PS
    Bewaffnung: 1 Zugrohr-BK 88mm; 1 BugMG 7,92mm
    Dateien
    • Jagdpanther.jpg

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    • Jagdpanther.1.jpg

      (256,43 kB, 41 mal heruntergeladen, zuletzt: )
    Wer früher stirbt, ist länger tot {grusssignatur}