Ankündigung Panzerkampfwagen VI Tiger

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  • Panzerkampfwagen VI Tiger

    [WIKI]Panzerkampfwagen VI Tiger[/WIKI]

    Der Panzerkampfwagen VI "Tiger" Ausf. E (Sd.Kfz. 181) – auch als Tiger I bekannt – war der erste schwere deutsche Kampfpanzer, der im Zweiten Weltkrieg zum Einsatz kam. Er wurde im Jahre 1942 eingeführt, nachdem sich die Unterlegenheit der bisherigen Modelle Panzer III sowie Panzer IV gegen den sowjetischen T-34 wie auch den KW-1 gezeigt hatte.

    * Besatzung: 5
    * Gewicht
    o Gefechtsgewicht: 56,9 t
    o Verladegewicht: 52,5 t
    o Turm: 11 t
    * Bodendruck: 1,088 kg/cm² mit Geländekette / 1,442 kg/cm² mit Verladekette
    o Gewicht der einbaufertig gebohrten Wanne mit Decke: 20,8 t
    * Länge
    o über alles, Rohr nach vorn: 8,45 m
    o über alles, Rohr nach hinten: 8,434 m
    o Wanne ohne Rohrüberstand: 6,316 m
    o Rohrüberstand bei Rohr nach vorn: 2,116 m
    * Breite
    o Breite über Kette, Geländekette: 3,547 m
    o Breite über Kette, Verladekette: 3,142 m
    * Kettenbreite: 72,5 cm Geländekette / 52 cm Verladekette
    * Spurweite: 2,822 m
    * Höhe: 3,00 m
    * Bodenfreiheit: 47 cm
    * Feuerhöhe: 219,5 cm
    * Kletterfähigkeit: 79 cm
    * Steigfähigkeit: bis zu 35°
    * Watfähigkeit: 160 cm
    * Grabenüberschreitfähigkeit: 250 cm
    * Tauchfähigkeit: 410 cm (nur die ersten 495 Exemplare, danach 200 cm)

    * Hersteller: Henschel, Wegmann
    * Stückzahl: 1.355 (1942: 82 Stück / 1943: 649 Stück / 1944: 623 Stück (die letzten im August))
    * Fahrgstell-Nr.: 250001 - 251357
    * Preis je Fahrzeug: 250.800 RM
    * durchschnittliche Bauzeit je Fahrzeug: 14 Monate

    Bewaffnung

    * 88 mm KwK 36 L/56
    o Zielmittel: TZF 9 b
    o maximale Schussweite: 10.500 m bei 15° Erhöhung / im direkten Richten: 1150 m
    o Feuerrate: bis zu 10 Schuss/min
    o Mündungsgeschwindigkeit
    + Panzergranate: 810 m/s
    + Sprenggranate: 780 m/s
    o Munition: 92 Schuss
    o Gewicht der Kanone: 1,3 t
    o Lebensdauer des Rohres: rund 6.000 Schuss
    * ein 7,92 mm MG 34 im Bug
    * ein 7,92 mm MG 34 o. 42 koaxial im Turm
    o Munitionsvorrat der MGs insgesamt: 5.850 Schuss (39 Gurtsäcke à 150 Schuss)
    * eine MP40 Kal. 9 mm
    * eine Signalpistole
    * sechs Nebelkerzenwerfer (nur späte Version)

    Antrieb

    * Motor: 700 PS Maybach HL 230 P 45, 12-Zylinder-Ottomotor; Hubraum 23 l (erste 250 Exemplare: Maybach HL 210 P 45 mit 478 kW (650 PS))
    * Leistungsgewicht: 9,1 kW/t bzw. 8,4 kW/t
    * Geschwindigkeit
    o Straße: 38 km/h
    o Gelände: 20 km/h
    * Kraftstoffvorrat: 540 l
    * Fahrbereich: 195 km auf Straße, 110 km in mittelschwerem Gelände

    Panzerung

    * Wanne
    o 100 mm Bug / 66° Neigung
    o 100 mm Fahrerfront / 81°
    o 60 mm Wannenseite unten / 90°
    o 80 mm Wannenseite oben / 90°
    o 82 mm Heck / 81°
    o 25 mm Boden / 0°
    * Turm
    o 110 mm Turmblende
    o 100 mm Turmfront / 80°
    o 80 mm Turmseite / 90°
    o 80 mm Heck / 90°
    o 25 mm Decke / 0-9°

    Durchschlagsleistung der Hauptwaffe

    Die Durchschlagsleistung der 88 mm KwK 36 L/56 betrug mit der Panzergranate 39 auf 500 m bei einem Auftreffwinkel von 30 Grad 110 mm Panzerstahl, auf 1000 m waren es noch 100 mm. Die nur in geringen Stückzahlen vorhandene Panzergranate 40 mit Wolframkern erreichte 155 bzw 138 mm auf 500/1000 m bei ebenfalls 30 Grad.
    Dateien
    • tigertank.jpg

      (44,9 kB, 144 mal heruntergeladen, zuletzt: )
  • ...zu diesem Panzer habe ich noch einige Bilder gefunden von anno...!!!
    Dateien
    ...und schlägts Dich in Scheiben, ich steh für drei...!
    Horrido - und fetten Beutel!

    {grusssignatur}
  • ...seht Ihr, solche alten Bilder sind für jeden ein Gewinn bei Interesse und man lernt nie aus....!!! Ich krame nochmal nach, irgendwo habe ich noch andere alte Panzertypen der Wehrmacht, wenn Bedarf besteht :gut:...!!!
    ...und schlägts Dich in Scheiben, ich steh für drei...!
    Horrido - und fetten Beutel!

    {grusssignatur}
  • Original von Jens Michael
    ...seht Ihr, solche alten Bilder sind für jeden ein Gewinn bei Interesse und man lernt nie aus....!!! Ich krame nochmal nach, irgendwo habe ich noch andere alte Panzertypen der Wehrmacht, wenn Bedarf besteht :gut:...!!!



    mit sowas kann ich auch dienen. ich hab da noch ein zwei videos von dem tiger, wie die den vorführen.
    Motor an Luken dicht Panzer Marsch!
  • Original von spw152
    Original von Jens Michael
    ...seht Ihr, solche alten Bilder sind für jeden ein Gewinn bei Interesse und man lernt nie aus....!!! Ich krame nochmal nach, irgendwo habe ich noch andere alte Panzertypen der Wehrmacht, wenn Bedarf besteht :gut:...!!!



    mit sowas kann ich auch dienen. ich hab da noch ein zwei videos von dem tiger, wie die den vorführen.



    siehe Filmarchiv!!!!!!!!!!! :top:
    Motor an Luken dicht Panzer Marsch!
  • Original von spw152
    Original von spw152
    Original von Jens Michael
    ...seht Ihr, solche alten Bilder sind für jeden ein Gewinn bei Interesse und man lernt nie aus....!!! Ich krame nochmal nach, irgendwo habe ich noch andere alte Panzertypen der Wehrmacht, wenn Bedarf besteht :gut:...!!!



    mit sowas kann ich auch dienen. ich hab da noch ein zwei videos von dem tiger, wie die den vorführen.



    siehe Filmarchiv!!!!!!!!!!! :top:




    [youtube]wY_5c0mBXok[/youtube]
    Motor an Luken dicht Panzer Marsch!
  • Original von spw152
    Original von Quecke2
    Hättet ihr gerade sehen müssen als er uns mit dem Besen gezeigt hat wie sie frührer bei der HJ Exerziert haben. Das steckt noch voll drinn.



    sowas verlernt man auch nicht! das hatten meine großväter auch noch voll drauf!


    ...das ist die alte Schule, da ging das zu Lernende ins Mark über und die Lehren und Regeln waren mit Blut geschrieben, sozusagen unvergessen...!!!
    ...und schlägts Dich in Scheiben, ich steh für drei...!
    Horrido - und fetten Beutel!

    {grusssignatur}
  • Schwerer Kampfpanzer P VI "Tiger I" (Sd.Kfz. 181)

    Deutschland; Entwicklung ab 1941; Serienfertigung ab 1942

    1941 fürchtete Hitler alliierte Großkampfpanzer. Er selbst gab somit den Konstruktionsauftrag für den schweren Kampfpanzer mit einer Kanone die von der berühmten 88mm Flak abgewandelt wurde. Die Panzerung sollte stärker sein, als alles was man bis dato gebaut hatte. Daraufhin konstruierten Porsche und Henschel je ein völlig neues Fahrgestell und Krupp einen neuen turm. Die fertige Konstruktion ähnelte etwas dem Panzer IV. Es wurde auch die fast senkrechte Bugplatte übernommen. Auch alle anderen Seitenwände waren konservativ senkrecht angeordnet.

    In den Turm wurde die neue 88mm KwK36 L/56 eingebaut. Diese kanone war genauso leistungsfähig wie die 88mm Flak. geplant war, auf 1000m 12cm Stahl zu durchschlagen, erreicht wurden 14cm. der Entwurf von Porsche wurde wegen Unbrauchbarkeit des Fahrwerkes abgelehnt - aber die Gestelle wurden für den "Elefant" weiterverwendet.
    Der Entwurf von Henschel erhielt einen 650PS Motor. damit war der Tiger untermotorisiert, machte diesen Nachteil allerdings durch seine starke Panzerung und die mächtige Kanone wieder wett. Die Panzerung betrug zwischen 25 (Turmdach) und 110mm (Turmblende). Trotz dieser Panzerstärke konnte ein T-34 die panzerung noch aus 1500m Entfernung durchschlagen - wenn die Granate senkrecht auf die Panzerung traf.

    Das Debüt des Tigers an der Front, war allerdings nicht sehr glanzvoll. Die Panzer versagten in ihrem ersten Einsatz und schienen zunächst unbrauchbar - Schuld daran war die missglückte Wahl des Einsatzortes. Der Schlamm, zusammen mit dem offenen Gelände und der starken Gegenwehr führten zum Ausfall aller eingesetzten Tiger. Von der Führung selbst wurde der Tiger ein "lahmer Karren" genannt. Allerdings zeigte sich in weiteren Einsätzen schnell die Überlegenheit des neuen, schweren Kampfpanzers.

    Die 88mm Kanone war auf große reichweite nicht so wirksam wie die 75mm Kanone des Panthers, jedoch mit der größeren Panzerung und der daraus resultierenden Möglichkeit näher an den Feind heran fahren zu können, konnte der Tiger die ungeheuere Wucht der 88er auf kürzere Strecken zum Einsatz bringen. Die Konstruktion des Tigers war eigentlich eine Sackgasse, denn die Panzerplatten mochten noch so stark sein - wenn sie senkrecht standen waren sie zu durchschlagen. Beschussversuche der Sowjets mit einem eroberten Tiger in Kubinka zeigten, dass die 100mm Frontpanzerung des Tiger auf 1000m problemlos von der 85mm Kanone des T-34/85 durchschlagen werden konnte.

    Trotzdem meinten überlebende "Tigerleute", dass der Tiger der einzig brauchbare Panzer überhaupt gewesen sei. Der Munitionsvorrat für die Kanone betrug 92 Granaten. Insgesamt wurden 1360 Panzer zwischen 1942 und 1944 gebaut.

    Technische Daten

    Besatzung: 5
    Gefechtsgewicht: 56,9to
    Bodendruck: 1,09kg/cm²
    Länge, BK vorn: 8,45m
    Breite: 3,56m
    Höhe (ohne FlaMG): 2,88m
    Bodenfreiheit: 0,47m
    Geschwindigkeit: 38km/h
    Fahrbereich: 140km
    Triebwerk: 12 Zylinder Otto Maybach HL210P45 mit 650PS (ersten 250 Panzer); 12 Zylinder Otto Maybach HL230P45 mit 700PS
    Bewaffnung: 1 Zugrohr-BK 88mm; 1 KoaxMG 7,92mm; 1 BugMG 7,92mm
    Dateien
    Wer früher stirbt, ist länger tot {grusssignatur}
  • ...wenn man der besagten Mängel wußte, warum hat man die sekrechten Bauteile nicht angeschrägt, verstehe ich nicht, muß doch von der Konstrucktion her möglich gewesen sein...!!!??? Damit wären die Verluste erheblich minimiert worden oder nicht...!!!???
    ...und schlägts Dich in Scheiben, ich steh für drei...!
    Horrido - und fetten Beutel!

    {grusssignatur}
  • So sind wir Deutsche halt. Wir konstruieren einen Panzer der stark gepanzert ist und hält jedoch an alten Konzepten fest (gerade Flächen bei maximaler Panzerung). Genau deswegen konstrueirte henschel den Nachfolger P VIB "Tiger II"/"Königstieger" (Sd.Kfz. 182). mit abgeschrägter Panzerung und elipsenförmigen Turm. Hätte man die Flächen gleich angeschrägt, hätte man sich warscheinlich diesen panzer erspart und damit Geld und natürlich viele Verluste. Obwohl man sagen muß, dass viele Tiger bei Prochorowka im Nahgefecht, wo Panzerung keine Rolle mehr spielt, vernichtet wurden.

    mfg Dennis
    Wer früher stirbt, ist länger tot {grusssignatur}